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1350km nach dem Motorschaden

Zum Glück haben wir es in so einer kurzen Zeit geschafft den Tornado wieder auf Touren zu bringen. Genau passend, am 14.11.19 wollen wir in Villa La Angostura sein.

Denn an dem Wochenende finden dort die World Mountain Running Championships statt und wir möchten gerne dabei sein.

Gut, wir haben noch 6 Tage, ca. 1350 km vor uns und noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit. In Europa schafft man 1350 km, wenn man durchfährt, in gut 14 Stunden, aber nicht hier!

Da der Großteil der Strecke noch nicht asphaltiert ist, mussten wir Schotterpisten fahren. Und nach der letzten Erfahrung mit einem kleinen Stein im Motor, fahren wir nun nicht mehr schneller als 40km/h.

Und somit bewegt man sich nur äußerst langsam, was in der Regel ja auch nicht schlimm ist, eher sogar zum Vorteil. Man kriegt mehr von der Umgebung mit und spart Sprit.

Und wenn man dann 300km in 8 Stunden schafft, dann sind 6 Tage für 1350 km genau richtig.


Aber fangen wir doch mal von vorne an.

Um ehrlich zu sein, waren wir beide noch gar nicht bereit für neue Eindrücke. Wir haben den Motorschaden in so einer Geschwindigkeit bewältigt, dass wir gar nicht richtig realisiert haben was überhaupt alles passiert ist. Eigentlich sehnten wir uns nach einer Pause. Seit Torres del Paine haben wir jeden Tag Abenteuer und neue Eindrücke, sodass eine Auszeit gut täte. Wäre da nicht die Weltmeisterschaft in Villa La Angostura.

Okay unser Plan: Auf dem Weg zu Villa La Angostura nur die Highlights anschauen, die deutsche Mannschaft bei der Meisterschaft anfeuern und dann Pause.

Zudem haben wir uns gedacht, dass wir über die berühmte Carretera Austral in Chile nach Villa la Angostura fahren wollen. Die gesamte Carretera Austral ist ja quasi schon eine Sehenswürdigkeit, sie ist eine 1350km lange Straße und immer noch im Bau.


Dazu mussten wir aus Perito Moreno nach Chile Chico einreisen.

Dieser Grenzübergang hat uns Zeit und Nerven gekostet. Schon als wir uns bei iOverlander darüber schlau gelesen haben, klang es nicht sehr gut. Aber gut wir müssen unsere Erfahrungen selber machen und uns nicht von anderen beeinflussen, so meine Einstellung.

Die Ausreise aus Argentinien klappte wie immer reibungslos. Ein kleines Stück Fahrt im Niemandsland und dann die Einreise nach Chile.

Normalerweise bekommt man bei der Einreise gleich einen kleinen Zettel ausgedruckt, den man bei der Ausreise wieder vorlegt. Die Grenzstation hatte wohl keinen Drucker und die Zettel mussten per Hand ausgefüllt werden. Diesen Job hat der Grenzbeamte gleich an uns übertragen, anschließend einen Stempel draufgesetzt und uns wieder in die Hand gedrückt.

Das war noch das einfachste, Fabian und ich sind offiziell nach Chile eingereist, bloß der Tornado und Myliu noch nicht.

Die zweite Station ist wie immer beim Zoll. Hier wird für den Tornado eine Art Zulassung erteilt. Auch diese sonst in gedruckter Form, aber auch hier kein Drucker. Während die gute Dame alle Felder händisch ausfüllte, saß ihr Kollege daneben und hat sich ein Film auf seinem Handy angeschaut. Das hier das private Handy Priorität hat, haben wir schon verstanden, aber das selbst der Zoll kein Geheimnis daraus macht, dass seine Arbeit scheinbar so langweilig ist, war uns neu. Naja, solange wir unsere Dokumente kriegen soll er mal.

So, der Tornado hatte nun auch die offizielle Zulassung für Chile.

Jetzt nur noch Myliu und dann können wir weiterfahren.

Für Mylius Einreiseerlaubnis mussten wir zu dem gegenüberliegenden Gebäude gehen und auch gleichzeitig das Auto dort vorführen.

Kaum sind wir aus dem Bulli ausgestiegen stürmten vier Grenzbeamte auf uns und den Bulli zu, der eine nahm uns die Papiere ab, der andere lief schon um den Bulli herum und ein anderer wollte die Papiere vom Hund sehen. Etwas chaotisch. Fabian kümmerte sich um die Grenzbeamten beim Bulli und ich blieb bei dem Grenzbeamten mit den Dokumenten für Myliu.

Auf den ersten Blick schaute alles gut aus, bis er die Unterlagen von der Senasa prüfte. Die Senasa hatte uns Zertifikate ausgestellt, die Notwendig sind, um wieder nach Argentinien einzureisen.Eigentlich irrelevant für Chile, wie mir der Grenzbeamte später erzählte. Jedoch hing er sich darauf auf, dass das Dokument seit einem Tag abgelaufen war.

Er bestand darauf, dass wir zurück nach Argentinien fahren, zum Tierarzt gehen, ein Gesundheitszeugnis ausstellen lassen und dann neue Zertifikate bei der Senasa holen. Die nächste Senasa war in Perito Moreno, daher kamen wir ja nun gerade. Nach einem langen hin und her, haben wir uns darauf geeinigt, dass das Senasa Dokument ja nicht notwendig sei und wir es nicht weiter beachten. Abgesehen davon war das Dokument für die Einreise nach Argentinien sogar bis Mitte Dezember gültig. Später ist uns noch aufgefallen, dass das Dokument sogar falsch ausgestellt wurde. Einige Daten passten nicht zu den Impfungen, welche im Ausweis aufgeführt wurden, dabei hatte die Senasa das doch eigentlich nur abschreiben müssen. Ein totales Durcheinander. Ich wollte da nicht weiter draufeingehen.

Als nächstes prüfte der Grenzbeamte den Heimtierausweis. Nachdem der Grenzbeamte sämtliche Einträge überflogen hatte, fiel ihm auf, dass die letzte Parasitenbehandlung zu lange her ist. Kein Problem, die passenden Medikamente haben wir auch dabei. Jedoch wird eine interne und externe Behandlung gegen Parasiten an der Grenze verlangt, wir hatten nur Medikamente für die interne Behandlung.

Unser Glück war wohl, dass der Grenzbeamte Lust und Laune hatte, sich mit der Lösung unseres Problems zu beschäftigen. Um alles weiter zu diskutieren, bat er mich in sein Büro. Zudem sagt er auch, dass wir quasi eine Sonderbehandlung bekommen, weil wir einen EU Heimtierausweis haben.

Eine Stunde lang habe ich mit dem Grenzbeamten in seinem Büro über die Impfungen von Myliu diskutiert, denn auf einmal passte Ihm auch die Tollwutimpfung nicht mehr. Um nach Chile einreisen zu dürfen, muss die Impfung ein Jahr lang gültig sein. Unsere Impfung war für 3 Jahre wirksam. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass unser Hund eine TITER Bestimmung hat. Diese Bestimmung ist der Beleg, dass der Hund für sein Leben lang eine Grundimmunität gegen Tollwut hat.

Die Grundimmunität mussten wir belegen, damit wir auch später mit Myliu nach Europa zurückreisen können. Aber irgendwie schien ihn das nicht zu interessieren. Er rief seinen Chef an, um sich abzustimmen, leider ging dieser aber nicht ans Telefon.

Dann hatte er aber die geniale Idee. Er lässt einen Tierarzt an die Grenze kommen, dieser soll die Medikamente verabreichen und die fehlenden Einträge in Mylius Pass ergänzen. Natürlich nur gegen extra Bezahlung. Während er den Tierarzt anrief entspannte ich mich, irgendwie dachte ich, das Problem sei nun gelöst.

Ich täuschte mich, der Tierarzt hatte keine Medikamente für die externe Behandlung vorrätig. Also wird die Superlösung nicht funktionieren. Es nützte leider alles nichts, egal wie gut ich versuchte ihm zuzureden, er ließ uns nicht in das Land.

Mist, hätte ja fast geklappt.

Ziemlich enttäuscht bin ich dann zu Fabian, der Grenzbeamte mir hinterher. Uns lief die Zeit davon. In der Zwischenzeit hatten wir es 19:00 Uhr und die Grenze schließt um 20:00 Uhr. Denn einfach umdrehen und zurückfahren geht nicht. Erst müssten wir einen Ausreisestempel im Pass bekommen, unseren selbst geschrieben Zettel bei der Ausreise abgeben, dann die Papiere für Tornado.

An der argentinischen Grenze hätten wir natürlich wieder das Prozedere der Einreise. Grundsätzlich klappt das, aber dennoch würde uns das Zeit kosten. Somit heute kein Grenzübergang nach Chile. Und da heute auch noch Samstag ist, weiß auch niemand, ob wir auf einen Sonntag einen arbeitenden Tierarzt finden. Im schlimmsten Fall können wir erst Montag über die Grenze. Das war ziemlich deprimierend, denn so ziemlich das erste Mal auf unserer Reise, hatten wir es eilig.

Gerade als wir uns schlecht gelaunt in die Schlange zum Ausreisen anstellten, kam der Grenzbeamte noch mal und sagte er hätte noch einen anderen Tierarzt gefunden. Fabian blieb vorsichtshalber in der Schlange stehen und ich sprach wieder mit dem Beamten.

Nach einem kurzen Telefonat, dann die Erlösung! Dieser Tierarzt hat die passenden Medikamente und kann in 10 min an der Grenze sein! Halleluja, in dem Moment war es uns auch schon fast egal wie viel es extra kostete, hauptsache wir kommen heute noch über die Grenze.

Die Tierärztin sprach ein sehr gutes Englisch, verabreichte alle Medikamente und trug alles in den Heimtierausweis ein. Zudem bestätigte Sie dem Grenzbeamten, dass die TITER Bestimmung viel besser sei als das, was Chile für die Einreise verlangt und dass eine Tollwut Impfung gleiche Wirkung hat, egal ob diese für drei oder nur für ein Jahr gültig ist.

Letztendlich hat uns der Spaß nur 12 € gekostet.

Völlig erleichtert, dachten wir, wir können weiterfahren, tja da haben wir aber noch nicht mit der Kontrolle des Bullis gerechnet.

Den kompletten Kühlschrank und unsere Essenskammer wurden durchwühlt. Natürlich dürfen kein frisches Obst, Gemüse oder tierische Produkte in das Land einführt werden, das wussten wir.

Eigentlich hatten wir von dem auch nichts dabei. Okay eine halbe Zitrone, aber die hatten wir wirklich im Kühlschrank vergessen. Aber als uns der Zöllner eine geschlossene Packung schwarze Bohnen wegnahm, waren wir irritiert. Er sagte es gehört zu Gemüse. Unsere roten Linsen wollte er auch haben, auch Gemüse. Reis hat er aber dagelassen, das ist wohl kein Gemüse. Unseren ukrainischen Kräuter-Blüten-Tee hat er uns auch weggenommen, dieser hatte es so weit geschafft. Aber zum Glück fand er nur die Reste, die ich in ein Marmeladenglas gefüllt hatte. Das große Paket hat der Zöllner nicht gefunden.

Weiter wurden unser Bett und unsere Schränke durchschaut.

Unsere dreckige Wäsche schien auch äußerst gefährlich zu sein, so dass wir die Wäschesäcke sogar scannen lassen mussten.

Auch beim Scannen war die Frau mehr mit ihrem Handy als mit dem Inhalt der Säcke beschäftigt. Irgendwie ziemlich albern aber nun gut. Und auch die Durchführung des Scannens zweifelten die Beamten am Auto aus Ablenkung erstmal wieder an, sodass diese ein 2. Mal zur Frau am Scanner gingen.

Insgesamt haben wir gut zwei Stunden bei der Grenzzollstelle verbracht bevor wir dann endlich weiterfahren durften. Die Grenzkontrolle verdarb uns den Geschmack auf Chile, schon direkt nach der Einreise freuten wir uns bald wieder in Argentinien zu sein.

Die Landschaft und die spektakuläre Strecke machten es wieder gut. Für den Abend hatten wir einen schönen Stellplatz mit Blick auf Berge und auf den See Lago General Carrera.

Übrigens dieser See hat zwei Namen, je nachdem ob man gerade in Argentinien oder in Chile ist.

In Argentinien heißt der See Lago Buenos Aires.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter, auf einer Schotterpiste. Natürlich wurde hier und da mal angehalten, um Fotos zu machen oder um mit dem Hund zu toben. Auch einen schönen Strandabschnitt am See haben wir nur für uns alleine gefunden. Echt schön.

Zum Nachmittag hatten wir die Cuevas de Marmol erreicht. Hier sind am See Marmorhöhlen vom Wasser ausgespült worden und das wollte ich unbedingt sehen. Ziemlich spektakulär und wunderschön. Die Höhlen kann man per Kanu oder Bootstour erreichen. Wir haben uns für das Boot entschieden. Schließlich wollte ich gerne Fotos machen.

Wir fuhren weiter. Übrigens ist die Carretera Austral bei Radfahrern sehr beliebt, während unser gesamten Reise haben wir nicht so viele Radfahrer, wie auf dieser einen Straße gesehen. Unser Weg ging nach Coyhaique, so ziemlich die größte Stadt hier im Süden Chiles. Wir mussten auch dringend Wäsche waschen, Einkaufen und Duschen. Wäsche waschen war dann schnell erledigt, für einen „same day service“ musste man hier extra zahlen und da wir mittlerweile 6 kg Wäsche angesammelt hatten, sollten wir auch stolze 25€ dafür zahlen. In Argentinien zahlen wir im Durchschnitt 6€ für „same day“ und die gleiche Menge. Wir haben uns dazu entschieden die Wäsche lieber in Argentinien zu waschen und während ich hier nun so schreibe, kann ich sagen, dass wir diesmal sogar nur 2,50€ bezahlt haben.

Lebensmittel sind in diesem Teil Chiles ebenfalls ziemlich teuer und der Sprit auch, das liegt aber daran, dass der Teil ziemlich abgeschnitten vom restlichen Chile liegt. Eine durchgehende Straße zum nördlichen Chile gibt es nicht und so kann man nur per Schiff oder über Argentinien herkommen. Naja und somit zahlt man pauschal 20% Aufschlag für alles. Zum Glück haben wir es eilig und bald sollten wir auch in Argentinien sein.

Nach dem im Hostel geduscht und danach eingekauft wurde, sind wir weitergefahren und haben mit etwas Glück einen wunderschönen Stellplatz gefunden. Linksseitig von der Hauptstraße konnten wir entlang an einem Fluss, dann über eine sehr enge Hängebrücke am gleichen Fluss parken.

Das spannendste an der Carretera Austral ist wohl die immer wieder wechselnde Landschaft in der man fährt. Schwer in Worte zu fassen, manches kommt uns bekannt vor, etwa wie im Voralpenland, oder in den slowenischen Bergen, ein anderes Mal sind rechts und links super steile Felswende oder Vulkane. Immer wieder Wasser, mal ein idyllischer Fluss, mal ein Bergsee, aber niemals das gleiche Zweimal. Aber besser ihr schaut euch einfach die Bilder an.


Endlich, am nächsten Tag die Einreise nach Argentinien. Die Ausreise aus Chile klappte einwandfrei und die Einreise nach Argentinien war auch reibungslos. Niemand wollte den Hund noch den Bulli sehen. Schon ziemlich entspannend. Gleich in der nächsten Stadt wurde dann vollgetankt, da wir unseren Tank seit langem mal wieder mehr als die Hälfte leer gefahren hatten, aber 20 % mehr für Sprit zahlen wollten wir eben nicht.

Am gleichen Tag sind wir in San Carlos de Bariloche angekommen. Fabian wollte gerne noch weiterfahren, ich aber nicht, es wurde schon dunkel und ich war ziemlich müde.

Wir haben einen schönen Stellplatz gefunden.

Nach dem die WM vorbei ist, kommen wir wieder nach Bariloche. Die Stadt und Umgebung wollen wir uns schon genauer angucken.

Am nächsten Tag haben wir vormittags dann unser Ziel Villa la Angostura erreicht.

Unsere To do’s für den Tag lauteten:

Einkaufen, Wäschewaschen, Duschen, einen Startplatz für die Kurzstrecke für Fabian besorgen und einen guten Stellplatz finden.

Ziemlich der Reihenfolge nach haben wir alles erledigt. Bloß den Startplatz für Fabian haben wir nicht mehr bekommen. Die Anmeldung war bereits geschlossen. Kein Wunder eigentlich, wir haben auch eher darauf gehofft, dass Fabian einen Startplatz von jemandem bekommt der nicht starten kann, blöder Weise sind die Startplätze aber personalisiert.

Die WM ist schon ziemlich interessant aufgebaut. Da diese Veranstaltung noch ziemlich klein ist und noch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt. Suchen sich die WM Veranstalter irgendeinen Lauf aus, der sowieso irgendwo auf der Welt stattfindet. In diesen Lauf wird dann die WM integriert. Es gibt zwei Distanzen 15km und 42km. Also keine Ultradistanz. Denn erst alles, was über einen Marathon (42,2km) hinausgeht, ist ein Ultra. Die Besonderheit hier ist, dass der Lauf in den Bergen stattfindet. Zu den Kilometern kommen auf der Marathondistanz somit noch 2100 Höhenmeter dazu.

Am Abend gab es eine Eröffnungsfeier der WM. Alle Nationen sind mit ihrem Team und den jeweiligen Fahnen an der Hauptstraße entlanggelaufen. Schon ziemlich stark. Anschließend haben die Künstler von Villa la Angostura auf einer Bühne gezeigt was sie können.

Und hier habe ich dann endlich den argentinischen Tango gesehen. Zu meinem Erstaunen sehr langsam und weich. Wer Lust hat, kann sich das Video ja mal anschauen. Bitte entschuldigt das Wackeln, ich übe noch :P



Am Wettkampftag ist Fabian zum Anfeuern unserer deutschen Läufer an die Strecke gegangen. Ich bin im Ziel geblieben und hab dort die Gewinner erwartet.

Den ersten Platz hat die USA mit Jim Walmsley belegt, den zweiten Platz hat Italien geholt und den dritten Spanien.

Bei den Damen hat eine Rumänin das Rennen gewonnen. Der zweite und dritte Platz wurde von Französinnen belegt.

Moritz auf der Heide hat als bester deutscher eine klasse Leistung gezeigt und ist mit einer super Zeit 13. geworden. Aber auch die weiteren deutschen Starter, Benedikt Hoffmann und Florian Reichert, sowie Laura Dahlmeier, die hier ihr Debüt im Leichtathletik-Trikot hatte, haben klasse Leistungen bei einer sau schweren Strecke und starker Konkurrenz bewiesen.

Am Abend gab es dann die Siegerehrung und die Übergabe der WM Fahne an das nächste Land, wo die WM 2020 stattfinden soll. In Spanien, wer weiß vielleicht sind wir da dann auch dabei.

Es war schon cool bei der WM dabei zu sein und die weltbesten Läufer hier zu treffen.


Schade fand ich, dass wir das deutsche Team nur ganz kurz bei der Eröffnung getroffen haben.

Nach der WM ist nun endlich unsere Pause dran.

Blöderweise bereitet uns der Tornado weitere Kopfschmerzen. Er springt schlecht an und es kommt weißer Qualm aus dem Auspuff, was ein Hinweis darauf ist, dass Wasser im Verbrennungsraum des Motors ist. Vielleicht ist es ein kleiner Haarriss im Zylinderkopf, aber wir haben noch ein Ass im Ärmel, eine Notlösung. Ein flüssiges Zylinderkopfreparaturmittel. Mal sehen ob es hilft.

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